KERSTIN OHLENDORF TABULA RASA
KERSTIN OHLENDORF TABULA RASA
JAKOB JENSEN
JAKOB JENSEN

Der Wind, der lange die Energiequelle Nr. Eins war, um über den Globus zu reisen, wurde schon früh in Skalen eingeteilt. Schon im 18.Jh. versuchte man den Wind in Geschwindigkeitsgrössen zu messen. Anfang des 19. Jh. entwickelte dann Sir Francis Beaufort die noch heute verbreitete Skala in 12 Stärken von Windstille bis Orkan. Interessant an dieser naturwissenschaftlichen Messung: Die Stärken werden anhand von Naturereignissen abgelesen! Eine so und so gekräuselte Welle lässt auf so und so starken Wind schließen. Das ist natürlich nur bedingt wissenschaftlich, weil es andere Gegebenheiten der Umwelt außer acht lässt. Auch der Meeresuntergrund, ob flach, ob tief, oder die Strömung des Wassers, oder ganz andere Umstände beeinflussen die Wasseroberfläche entscheidend.
Der Mensch versucht immer wieder, Massgaben und Grössenordnungen zu erkennen, zu setzen, um die Umwelt vermeintlich kalkulierbar zu halten. Das gelingt selten. Wir nehmen dieses Jahr bei unmarked_space den Begriff BEAUFORT zum Anlass, um diese Eigenschaft und ihre Konsequenzen in den Blick zu nehmen.
unmarked_space war dieses Jahr beim russischen Festival Weisses Rauschen in Karelien am Weissen Meer zu Gast und unsere russischen Gastgeber spielten dieses Jahr bei unmarked_space auf der Lotseninsel geplante und improvisierte Konzerte in geplanten und spontan erweiterten Konstellationen und Besetzungen.

ALEXANDRE BABEL & THEO NABICHT: FOSIL
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TINA BEYELER & ANDRI BEYELER: KUMPANE
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FRESH & HONEST NO.2 LILLI THALGOTT & HEIKO SCHULZ-DUSENSCHÖN
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